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L'approccio al cibo PKU

Über die Entwöhnung hinaus: Der Ernährungsansatz bei PKU

Die Umstellung auf Beikost bei PKU

Mit der Entwöhnung beginnt die Phase, in der das Kind an feste und flüssige Nahrung herangeführt wird.

In gewissem Sinne beginnt für PKU-Kinder jetzt erst die eigentliche Diät.

Die therapeutischen Anwendungsgebiete des Zentrums geben eindeutige Hinweise  auf die Ernährung.

Um in dieser wichtigen Lebenssituation weitere Sicherheit zu gewinnen, kann es hilfreich sein, mit Eltern älterer PKU-Kinder in Kontakt-zu treten, die bereits bestimmte Alltagssituationen gemeistert haben, wie etwa die gelegentliche Zufuhr von ungeeigneten Speisen, etwaige Schwierigkeiten bei der Umstellung auf einen neuen Proteinersatz, oder auch dann, wenn Ihr bei der Speisenauswahl einfach einmal etwas Neues ausprobieren möchtet. 

Das Verhalten und die Aufmerksamkeit der eigenen Kinder bilden

Wenn man den goldenen Weg gefunden hat, wartet auf PKU-Familien die große Herausforderung bei der Ernährung, die Kinder so früh wie möglich über die Krankheit aufzuklären und zu eigenverantwortlichem Handeln anzuleiten.

Zu einer guten Aufklärung über PKU gehört auch, die Kinder auf ihr Leben außerhalb der eigenen vier Wände vorzubereiten.

In einem ersten Schritt solltet Ihr Euer Kind mit deutlichen Worten, wenngleich in altersgerechter Weise, darüber aufklären, worin seine Krankheit  besteht.

Je verständlicher Ihr  Euch ausdrückt und die Wirklichkeit beschreibt, desto mehr helft Ihr Eurem Kind dabei, PKU anderen Kindern zu erklären, sodass diese die Scheu vor der Krankheit verlieren, ihm im Fall der Fälle helfen können und es auch nicht aus ihrem Spielkreis ausschließen, etwa weil sie befürchten, sich anzustecken. 

Verhalten außerhalb des familiären Umfelds

Im Umgang mit Außenstehenden ist es ratsam, sie über folgendes aufzuklären:

 

  • PKU ist keine Allergie
  • Es besteht keine Gefahr, sich über das Essen zu infizieren
  • Es können keine Ausnahmen gemacht werden

 

PKU ist keine Allergie.

PKU steht im Zusammenhang mit dem Eiweißstoffwechsel, genauer gesagt mit der Verstoffwechselung der Aminosäure Phenylalanin. Die Einnahme proteinreicher Nahrung löst keinen Hautausschlag und auch keinen anaphylaktischen Schock aus.  Falsche Ernährung hat für den an PKU Erkrankten nicht nur im Wachstumsalter schwerwiegende Folgen. Diese treten nicht unmittelbar auf, sondern sie äußern sich darin, dass die Substanz sich im Körper anreichert, weil er sie nicht umwandeln und abbauen kann.

Es besteht keine Gefahr, sich über das Essen zu infizieren.

Ihr könnt die speziellen eiweißarmen Nudeln problemlos in demselben Topf zubereiten, in Ihr  kurz zuvor die „üblichen“ Nudeln gekocht habt. Für den an PKU Erkrankten ist es wichtig, dass er sich mit seinen eigenen Lebensmitteln und mit Speisen ernährt, die von Natur aus eiweißarm sind.

Es können keine Ausnahmen gemacht werden.

Da die Diät der Wahrung der Lebensqualität gilt, darf sie unter keinen Umständen ausgesetzt werden. Die Wirksamkeit der Ernährungstherapie besteht in ihrer Kontinuität. Ihr habt sicherlich schon vom Begriff der Compliance gehört, der „Therapietreue“ des Patienten.

Wenn wir dieses Konzept unseren Mitmenschen vermitteln und mit ihnen teilen, können wir gelassener Lebensmittel ablehnen, die unseren Organismus schädigen können.

 

 

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